KREUZFAHRT NEWS

27.01.2012 - Sechs Schiffe, 200 Kreuzfahrten, 450 Ziele

Die Deluxe-Welt von Silversea im Jahr 2013

Die Deluxe-Reederei Silversea Cruises (Monaco) wird im Jahr 2013 mit über 200 Kreuzfahrten zu 450 Zielen auf allen Kontinenten aufwarten. Die sechs Deluxe-Schiffe, die mehrfach wegen ihres hohen Qualitäts- und Servicestandards mit internationalen Preisen ausgezeichnet wurden, wenden sich mit ihren Reisen an ein Publikum, das All Inclusive Kreuzfahrten auf höchstem Niveau wünscht und das mit Silversea nicht-alltägliche Regionen dieser Welt besuchen kann. Dieses Konzept findet vor allem im deutschsprachigen Raum immer mehr Anhänger. Die Kreuzfahrten mit dem im Marktvergleich kleinen Schiffen sind alle maßgeschneidert: Die “Silver Cloud“ (Foto) und die „Silver Wind“ (beide 296 Gäste), die „Silver Whisper“ und die „Silver Shadow“ (beide 382 Gäste) und das Flaggschiff „Silver Spirit“ (540 Gäste) sind auf den jeweils für sie besten Routen eingesetzt und laufen dabei insgesamt 32 neue Häfen an. Eine besondere Position innerhalb der Flotte nimmt die vor allem in Deutschland beliebte „Silver Explorer“ ein (132 Gäste), die zu Luxus-Expeditionsreisen zwischen Nordmeer und Antarktis ausläuft. Eine Sonderrolle fällt zudem der „Silver Whisper“ mit ihrer für 115 Tage konzipierten Weltreise zu.

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27.01.2012 - Attraktive Zusatzleistungen

Carnival Breeze mit Premierenduft

Gourmets, Familien und Wellness-Genießer gewinnen jetzt bei der Buchung einer Kreuzfahrt auf der Carnival Breeze gleich doppelt: Zum einen sind sie Gast auf dem am 3. Juni in seine Jungfernsaison startenden neuen Flaggschiff der Carnival-Flotte. Darüber hinaus erhalten sie ein attraktives Geschenk.

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26.01.2012 - TUI Wolters

Antarktis und Nordkap zum Frühbucher-Tarif

Mit Beginn des neuen Jahres hat TUI Wolters – der Spezialist für Expeditions-Seereisen und Reisen nach Nordeuropa – bereits die ersten Weichen für den Winter 2012/2013 gestellt. Das vielseitige Programm konnte seitens des Marktführers in diesem Segment um ein weiteres Schiff, der “MS Ocean Diamond”, zu außergewöhnlichen Konditionen erweitert werden. Auch für die beliebten Nordkap-Seereisen mit der norwegischen “Hurtigrute” oder der “MS Le Diamant” wurden nochmals die Frühbucherangebote verlängert.

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26.01.2012 - Hurtigruten-Premiere

Das arktische Frühlingserwachen

Der Frühling 2012 hält eine Premiere für die Gäste der Hurtigruten bereit: Vom 15. März bis zum 31. Mai wird die Reise entlang der norwegischen Küste durch das neue Konzept „The Arctic Awakening“ (zu Deutsch „Das arktische Frühlingserwachen) ergänzt. Auf allen Schiffen erwartet die Gäste ein mit Landausflügen kombiniertes Bordprogramm rund um das Thema Arktischer Frühling. Im Rahmen des neuen Konzepts wird auch der norwegische Nationalfeiertag am 17. Mai fröhlich-festlich auf den Schiffen begangen.

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26.01.2012 - Futouris e.V.

Hapag-Lloyd tritt Nachhaltigkeitsinitiative bei

Hapag-Lloyd Kreuzfahrten ist ab sofort Mitglied von Futouris e.V., der Nachhaltigkeitsinitiative für die Tourismuswirtschaft. Der Verein hat sich der nachhaltigen Entwicklung in touristischen Destinationen verschrieben, Hapag-Lloyd Kreuzfahrten wird künftig an übergreifenden Projekten mitarbeiten und eigene Projekte entwickeln.  „Neue, spannende Ufer zu erkunden bedeutet, Verantwortung zu übernehmen. Deshalb engagieren wir uns und sind stets bedacht, Ressourcen zu schonen, Umwelt-Auswirkungen zu minimieren und unsere Gäste zu sensibilisieren“, sagt Sebastian Ahrens, Geschäftsführer Hapag-Lloyd Kreuzfahrten.

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26.01.2012 - Phoenix Reisen

“Die Höhner” auf der Artania

Rheinische Urgesteine machen Stimmung an Bord von MS Artania!  Der Bonner Reiseveranstalter Phoenix Reisen hat eine Showgröße der Region eingeladen, an Bord von MS Artania das Unterhaltungsprogramm zu gestalten. Die Höhner, eine echte “kölsche Band”, feiert 2012 ihr 40-jähriges Bestehen und ein Höhepunkt im Jahresfeierprogramm ist die Reise mit dem Phoenix-Schiff vom 22.06. bis 24.06.2012. Die sechs gestandenen Musiker sind weit über die Grenzen der rheinischen Region bekannt, nicht zuletzt durch ihren Mega-Hit “Wenn nicht jetzt, wann dann”, der die deutsche Handball-Nationalmannschaft zum Weltmeistertitel 2007 getragen hat.

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26.01.2012 - MSC Kreuzfahrten

Neue Technologie für den Vertrieb

Sabre Travel Network, der weltweit führende Anbieter leistungsstarker Lösungen für die Reisebranche und MSC Kreuzfahrten, eine der führenden Reedereien im Kreuzfahrtgeschäft, haben eine gemeinsame Distributionsvereinbarung unterzeichnet. Reisebüros können nun auf die gesamte Produktpalette von MSC Kreuzfahrten in Sabre Red+merlin zugreifen.  „Wir freuen uns über die Zusammenarbeit mit Sabre Travel Network und sind davon überzeugt, dass mit Sabre Red+merlin eine neue attraktive Buchungsmöglichkeit für die Reisebüros geschaffen wurde, die einen wichtigen Mehrwert für unsere Vertriebspartner darstellt“ so Michael Zengerle, Geschäftsführer von MSC Kreuzfahrten.

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26.01.2012 - TransOcean

Event-Workshop auf elegantem Flussschiff

Erstmals hat der Bremer Kreuzfahrtveranstalter TransOcean den Spezialreiseveranstalter pepXpress im Rahmen eines Event-Workshop zu Gast an Bord der BELLEVUE. Vom 30. März bis 1. April 2012 können sich Expedienten nicht nur vom Fahrkomfort des TwinCruisers und dem höchstpersönlichen Service von TransOcean überzeugen; sie haben außerdem die Möglichkeit, weitere interessante Anbieter aus der Touristikbranche kennen zu lernen und neue Kontakte zu knüpfen. Das Arrangement ist bei pepXpress ab 79,- Euro pro Touristiker buchbar.

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26.01.2012 - MS Delphin

Kinder kreuzen kostenlos

PASSAT Kreuzfahrten nimmt Kurs auf Familien: für Kinder bis einschließlich 17 Jahren fallen bei Unterbringung mit zwei Vollzahlern in einer Kabine der Kategorie A bis E keine Kosten für die Kreuzfahrt auf der MS Delphin an.  Zu den weiteren Vorteilen für Familien mit Kindern gehören neben der überschaubaren Schiffsgröße und der damit verbunden leichten Orientierung auch die deutsche Bordsprache – das Kennenlernen von Gleichaltrigen und Gleichgesinnten ist also unkompliziert. Im Kinderbecken auf dem Bootsdeck direkt neben dem Außenpool fühlen sich Badenixen und Wassermänner wohl. Eltern mit kleinen Frühaufstehern freuen sich über das „Early Bird“ Frühstück – für ältere Jugendliche ist der Mitternachtssnack interessanter. Die Crew und Reiseleitung sorgen während der ganzen Kreuzfahrt für einen persönlichen Service und eine familiäre Atmosphäre auf dem traditionsreichen Kreuzfahrtschiff.

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23.01.2012 - Nach dem Schiffsunglück vor Italien

Reiseverband zu Sicherheitsfragen

Der Deutsche ReiseVerband (DRV) hat zur Sicherheit von Kreuzfahrtschiffen einen Leitfaden zusammengestellt. Der Verband will sich dabei nicht an Spekulationen zum Unfall der Costa Concordia beteiligen, sondern auf grundsätzliche Fragen verständliche Antworten geben. Fragen und Antworten sind im Zusammenwirken von European Cruise Council (ECC), Cruise Line International Association (CLIA), Germanischer Lloyd, Institut für Nautik und Maritime Technologie der Fachhochschule Flensburg sowie dem Verband selbst entstanden.

Sind Kreuzfahrtschiffe sicher?

Absolut. Kreuzfahrten sind äußerst sicher und Zwischenfälle sind ausgesprochen selten. Alle Kreuzfahrtschiffe müssen in Übereinstimmung mit den strikten Vorgaben des internationalen Rechts gebaut und betrieben werden. Diese Vorschriften werden von der Internationalen Seeschifffahrtsorganisation (IMO), einer Unter-Organisation der Vereinten Nationen, in Kooperation mit der Branche und den nationalen Regierungen erarbeitet und kontinuierlich verbessert. Hinzu kommen spezifische Vorschriften. Alle Schiffe, die die USA besuchen, müssen z. B. deren bundesrechtliche Vorschriften beachten – unabhängig davon, unter welcher Flagge sie fahren. Ebenso müssen Schiffe, die entweder unter der Flagge der Europäischen Union oder innerhalb der Gewässer der Europäischen Union fahren, zusätzliche Vorschriften berücksichtigen, die spezifisch auf die Maximierung der Sicherheit der Passagiere und der Besatzung ausgerichtet sind. Zusätzlich zu den besonderen Vorgaben in den USA und der EU überprüfen und zertifizieren weltweit viele weitere Nationen, in deren Gewässern Kreuzfahrtschiffe fahren, die Schiffe mit Blick auf deren Übereinstimmung mit höheren Standards.

Das hohe Sicherheitsniveau der Kreuzfahrtbranche zeigt sich in ihrer hervorragenden  Sicherheitsstatistik, die eine extrem niedrige Anzahl von Unfällen ausweist. Seit 2005 gab es bei fast 100 Millionen beförderten Kreuzfahrtpassagieren nur 16 Todesfälle zu beklagen. Dies entspricht weniger als 0,16 Opfern pro einer Million beförderter Passagiere.

Ist es möglich, dass Kreuzfahrtschiffe zu groß und komplex geworden sind?

Nein. In Wirklichkeit hat sich im Verlauf der zurückliegenden Dekaden die Sicherheitsstatistik der Kreuzfahrtschiffe kontinuierlich verbessert, da die Schiffe mit einer moderneren Technik ausgestattet sind und bewährte Prozesse und Verfahren implementiert wurden, um die Sicherheit zu verbessern und Unfallrisiken zu minimieren. Die Zahl der Todesfälle, die heute in der Kreuzfahrtbranche zu beklagen ist, ist ausgesprochen gering – und sie ist im Vergleich zu früheren Dekaden immer weiter gesunken.

Es gibt ja auch ältere Schiffe auf dem Markt. Hat dies Auswirkungen auf die Sicherheit?

Alle Kreuzfahrtschiffe müssen in Übereinstimmung mit den strikten Vorgaben des internationalen Rechts betrieben werden. Sie müssen darüber hinaus zusätzliche Vorschriften beachten, die ganz spezifisch für die befahrenen Gewässer gelten. Insgesamt dient dies zusammen der Sicherheit von Passagieren und Besatzung. Das Alter eines Schiffes ist deshalb nicht entscheidend für die Sicherheit der Passagiere, solange das Schiff vorschriftsmäßig gewartet und betrieben wird.

Wie und durch wen werden Schiffe zugelassen und überprüft? Wie häufig?

Für die Sicherheit eines Schiffes und seiner Besatzung, die Lebens-und Arbeitsbedingungen an Bord sowie für den Schutz der Meeresumwelt ist der Eigner bzw. Betreiber des Schiffes verantwortlich.  Internationale Vorschriften regeln, welche Standards eingehalten werden müssen. Der Flaggenstaat als „Zeugnis ausstellende Behörde“ oder eine in seinem Auftrag arbeitende anerkannte Organisation (z. B. eine Klassifikationsgesellschaft) kontrollieren, ob diese Bestimmungen eingehalten werden. Bei Neubauten prüft eine Klassifizierungsgesellschaft die Konstruktion, zertifiziert alle Baumaterialien und Komponenten und überwacht den Bau auf der Werft. Vor der Auslieferung gibt es den mehrtägigen „Sea Trial“ bei dem alle sicherheitsrelevanten Einrichtungen auf ihre Funktionstüchtigkeit hin geprüft werden. Schiffe im  Betrieb unterliegen einem fünfjährigen Klasselauf mit jährlichen Besichtigungen durch technische Sachverständige der beauftragten Klassifizierungsgesellschaft. Durch die regelmäßigen technischen Überprüfungen der fahrenden Flotte und die Auswertung der Prüfberichte der beauftragten Klassifizierungsgesellschaften entsteht so ein genaues Bild über den Zustand des Schiffs.

Hat die Seeschifffahrt nichts von der Estonia oder anderen Vorfällen gelernt? Wie können solche Unfälle immer wieder vorkommen?

Die Seeschifffahrt hat sehr viel vom Unglück der Estonia, auf der 800 Menschen tragisch ums Leben kamen, gelernt. Sie hat auch von anderen Vorfällen mit Fährschiffen gelernt. Allerdings unterscheiden sich Fährschiffe in vielerlei Hinsicht von Kreuzfahrtschiffen, so dass man die Erkenntnisse nicht 1:1 übertragen kann. Auch in Folge des Unglücks der Costa Concordia wird die Seeschifffahrt weitere wichtige Erkenntnisse für die Sicherheit auf See gewinnen. Die Branche und die Regierungen arbeiten in der Internationalen Seeschifffahrtsorganisation (IMO) eng zusammen, um die gewonnenen Erfahrungen zu analysieren und entsprechende verbesserte Standards zu entwickeln und umzusetzen. Sobald alle Fakten vollständig zur Verfügung stehen, erwarten wir, dass alle Lernerfahrungen, die wir aus diesem Vorfall ziehen können, genutzt werden, um die Sicherheit von Kreuzfahrtschiffen kontinuierlich zu verbessern.

Was tut die Branche, um sicherzustellen, dass die Schiffe sicher und deren Besatzungen angemessen ausgebildet sind?

Alle Branchenverbände und deren Mitglieder sowie die Internationale Seeschifffahrtsorganisation (IMO), die Flaggenstaaten, die Klassifizierungsgesellschaften, die Konstruktions-und Prüfungsexperten sowie die nationalen Umsetzungsbehörden arbeiten eng zusammen in Bezug auf alle Fragen der Evakuierung, der Ausrüstung, der Planung und der Prozesse auf den Schiffen. Dadurch werden gemachte Erfahrungen gemeinsam analysiert und in Standards umgesetzt. Alle genannten Akteure werden auch weiterhin zusammenarbeiten und Informationen austauschen; dies mit dem Ziel, die Sicherheit von Passagieren und der Besatzung zu gewährleisten.

Ist es nicht an der Zeit, die „IMO Methode“ aufzugeben und stattdessen strikte nationale oder regionale Vorschriften zu erlassen?

Mit Blick auf den internationalen Schiffsverkehr, einschließlich der Kreuzfahrtschifffahrt, sind einseitige nationale oder regionale Vorschriften selten der effektivste Mechanismus, um die Sicherheit auf See zu verbessern. Es ist wichtig, dass die maritimen Standards einheitlich und miteinander vergleichbar sind. Die IMO ist sehr erfolgreich in der Verabschiedung solcher Standards. Sie bringt die weltweit besten Experten der maritimen Gemeinschaft zusammen und hat immer wieder ihre Fähigkeit bewiesen, Fragen der Sicherheit nicht nur vorherzusehen, sondern sie auch kompetent zu beantworten. Nationale Regierungen profitieren enorm, wenn sie die Arbeit der IMO und die Expertise, die die IMO in ihrem Forum zusammenbringt, unterstützen und nutzen.

Geht der Wettbewerb zwischen den Kreuzfahrtanbietern zu Lasten der Sicherheit?

Davon ist nicht auszugehen, da die Sicherheitsvorkehrungen international für alle Branchenteilnehmer zwingend vorgeschrieben sind und regelmäßig überprüft werden.  

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