24.02.2014 - Europäische Kommission will Wachstum im Küsten- und Meerestourismus stärken

CLIA Europe begrüßt die neue Strategie

Der europäische Kreuzfahrtverband CLIA Europe begrüßt die von der Europäischen Kommission am vergangenen Donnerstag veröffentlichte neue Strategie für mehr Wachstum und Beschäftigung im Küsten- und Meerestourismus. Ziel ist es, das Potenzial des Küsten- und Meerestourismus als wesentlichen Motor für Wachstum und Beschäftigung in Europa auszuschöpfen.

„Trotz der konjunkturellen Schwäche ist die europäische Kreuzfahrtbranche weiter stabil und nachhaltig gewachsen, und wir setzen alles daran, auch in Zukunft weiter zu wachsen“, sagt Robert Ashdown, Secretary General von CLIA Europe. „Zukünftig arbeiten wir noch intensiver mit der Europäischen Kommission zusammen, um weiterhin das einmalige Potenzial zu heben, das die europäischen Meere und Küsten bieten. Wir sind davon überzeugt, dass wir die Tourismusbranche gemeinsam stärken und so einen wichtigen Beitrag für Wachstum und Beschäftigung in Europa leisten können.“

Die Europäische Kommission erkennt den wichtigen Beitrag der Kreuzfahrtbranche zum Wachstum und zur Beschäftigung in Europa an: So bestätigt die Kommission, dass die Branche 2012 für direkte Ausgaben in Höhe von 15,5 Milliarden Euro verantwortlich war und in Europa fast 330.000 Menschen beschäftigt hat.Damit ist sie eine der wenigen Branchen in Europa, die auch während der Wirtschaftskrise gewachsen ist.

CLIA Europe begrüßt insbesondere die Einrichtung einer europaweiten Dialogplattform, die eine enge Zusammenarbeit von Kreuzfahrtanbietern, Häfen, Interessenvertretern im Bereich des Küstentourismus, der Europäische Kommission und der Mitgliedstaaten ermöglicht. Zusammenarbeit sei der Schlüssel zur Lösung der aktuellen Herausforderungen, wie etwa der Notwendigkeit zur Vereinheitlichung der Visaprozesse, für Investitionen in Küsteninfrastruktur und zur Verbesserung der Hafeneinrichtungen, erklärte Ashdown.

„Der europäische Branchenverband freut sich sehr über die Bereitschaft der Europäischen Kommission, die Meerestourismusbranche in ihrer Entwicklung und ihrem nachhaltigen Wachstum zu unterstützen. Durch die Konzentration auf konkrete Maßnahmen zur Überwindung der Wachstumshürden wird die neue Strategie in unseren Augen die Position Europas als weltweit häufigstes Reiseziel stärken. In diesem Zusammenhang sehen wir auch der anstehenden Überprüfung des Visakodex durch die Kommission optimistisch entgegen und erhoffen uns schon bald positive Auswirkungen“, sagt Marco Digioia, Government Affairs Director von CLIA Europe.

CLIA Europe und die Europäische Kommission sind sich einig, dass der Küsten- und Meerestourismus als das wirtschaftliche Rückgrat vieler Küstenregionen durch mangelnde Infrastruktur im Küstenbereich gehemmt wird. Investitionen in die Infrastruktur, wie etwa bessere Verbindungen zwischen den Liegeplätzen der Kreuzfahrtschiffe und dem Hinterland, haben entscheidenden Einfluss auf die Wahrnehmung einer Stadt und ihres Umlands durch Touristen, die entsprechend gerne wiederkommen. Das hat positive Auswirkungen auf die Wirtschaft der gesamten Region.

„Mit ihrem starken Engagement für Nachhaltigkeit und den Schutz der intakten Meeresflora und -fauna begrüßt die Kreuzfahrtbranche das Engagement der Kommission für nachhaltiges Wachstum und hofft, dass diese neue Strategie der Branche dabei hilft, ihre internationale Wettbewerbsfähigkeit zu bewahren und gleichzeitig ihre Auswirkungen auf die Umwelt zu minimieren“, so Digioia.

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