18.09.2014 - Intensive Koopertionen als Erfolgsfaktor

CLIA strebt engere Zusammenarbeit mit Häfen an

Der europäische Kreuzfahrtverband CLIA Europe hat erneut sein langjähriges Engagement in der Zusammenarbeit mit Häfen und Hafenvereinigungen bekräftigt, um sicherzustellen, dass die Interessen der Kreuzfahrtbranche gegenüber Behörden und auch Medien stets vertreten werden.

„Die Zusammenarbeit mit Hafenvereinigungen ist für unsere gesamte Branche ein Schlüsselfaktor. Wir appellieren an unsere Freunde aus der Hafengemeinschaft, sich unseren Bemühungen anzuschließen. Eine Beziehung, die auf gemeinsamen Interessen und gegenseitigem Respekt beruht, wird unseren langfristigen Erfolg wahrscheinlicher machen“, sagte Pierfrancesco Vago, Chariman von CLIA Europa auf der Eröffnungssitzung der Seatrade Med, dem größten, zweimal jährlich stattfindenden Branchentreffen der Kreuzfahrt mit dem Fokus auf die Mittelmeerregion.

„Als Industrie fühlen wir uns dazu verpflichtet, mit unseren Partnern und Interessengruppen ein Umfeld zu schaffen, in dem unser Geschäft weiterhin kräftig bergauf geht, die Attraktivität eines Kreuzfahrturlaubs noch mehr Passagieren zugänglich wird und neue Routen entwickelt werden, die weitere Reiseziele möglich machen.“

Während seiner Rede hob Vago einige Schlüsselbereiche hervor, in denen die Kreuzfahrtreedereien, Häfen und Destinationen zusammenarbeiten müssen. Hinsichtlich der Kritik, dass Kreuzfahrtschiffe auch empfindliche Umwelten anfahren, sagte Vago: „Wir müssen uns damit beschäftigen, dass Kreuzfahrtschiffe historische Städte wie zum Beispiel Venedig besuchen. Wir unterstützen es vollkommen, dass Destinationen geschützt werden müssen und setzen uns stark dafür ein, dass die Kreuzfahrtbranche zum Vorreiter für nachhaltigen Tourismus wird. Unsere Branche muss sich mit Häfen und Behörden vor Ort zusammensetzen, um umsetzbare und nachhaltige Lösungen für Probleme zu finden, die an solchen Destinationen auftreten können.“

Auch zur Infrastruktur und Hafenanlagen im Mittelmeerraum äußerte sich Vago: „Einige Hafenanlagen im Mittelmeer halten mit dem Wachstum unserer Industrie nicht mit. Verbesserungen werden dringend benötigt. Auch hier liegt die Lösung wiederum in der engeren Zusammenarbeit mit den Häfen und Destinationen. CLIA Europe hat sich dem Austausch mit den verschiedenen Interessengruppen verpflichtet, um sicherzustellen, dass Häfen, Destinationen und die Kreuzfahrtbranche gemeinsam ihre Wachstumspotenziale maximieren können.“

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