20.11.2015 - Costa Crociere unterzeichnet Mailänder Protokoll

Für nachhaltige Lebensmittel und Ernährung

Als erstes Tourismus-Unternehmen verpflichtet sich Costa Crociere auf das Mailänder Protokoll der Barilla Foundation, die sich zum Ziel gesetzt hat, Lebensmittelabfälle zu verringern, den Hunger zu bekämpfen und das Bewusstsein für einen gesunden Lebensstil zu fördern.

Das so genannte Mailänder Protokoll der Barilla Foundation Center for Food and Nutrition (BCFN, www.barillacfn.com) ist Grundlage einer Initiative, die sich mit den weltweiten Problemen von Lebensmitteln und Ernährung befasst. Ziele sind es, gesunde Ernährungsgewohnheiten zu fördern, Lebensmittelabfälle zu verringern und eine nachhaltige Landwirtschaft zu stärken. Damit soll ein Anstoß gegeben werden, damit Institutionen, Unternehmen, Organisationen aber auch jeder Einzelne sich der Probleme nicht nur bewusster werden, sondern sich aktiv einbringen und Lösungswege zur weltweiten Verbesserung der landwirtschaftlichen Produktionskette finden.

„Costa Crociere unterstützt das Mailänder Protokoll, weil die Ziele der Barilla Foundation auch unseren Zielen entsprechen“, – erklärt Neil Palomba, Präsident von Costa Crociere. „Wir werden weiterhin an nachhaltigen Ernährungsmodellen an Bord unserer Schiffe arbeiten. Zudem glauben wir, dass wir unseren Gästen, die aus 200 verschiedenen Nationen stammen, eine kulinarische Erfahrung auf Basis italienischer Tradition verbunden mit Genuss, Gesundheit und Wohlbefinden anbieten und gleichzeitig Lebensmittelverschwendung und Umweltauswirkungen verringern können.“

„Das Mailänder Protokoll wurde 2013 entwickelt und fußt nicht nur auf der Idee der Barilla Stiftung, sondern auf den Beiträgen von mehr als 500 internationalen Experten. Mehr als 100 Organisationen und Tausende von Menschen weltweit haben das Protokoll inzwischen unterschrieben. Darüber hinaus war es Anstoß für die Charta von Mailand, die auf der Expo Milano 2015 ins Leben gerufen wurde. Wir freuen uns sehr darüber, dass uns ein wichtiges Unternehmen wie Costa Crociere unterstützt und hoffen, dass weitere Unternehmen der Tourismusbranche folgen werden. Costa hat mit dem nachhaltigen Menüangebot an Bord eine bemerkenswerte Initiative begonnen, um gegen Hunger, Fettleibigkeit, Lebensmittelverschwendung und die Ausbeutung der Erde anzugehen“ – sagte Luca Virginio, Vizepräsident der BCFN Stiftung.

Costa Crociere hat u.a. die Menüs und Lebensmittelzubereitungsprozesse an Bord unter Nachhaltigkeitsaspekten neu ausgewertet. Als Ergebnis haben frische Lebensmittel und regional bezogene Produkte absolute Priorität vor gekühlter Ware, um Auswirkungen auf die Umwelt möglichst gering zu halten.

Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die Einbeziehung der Gäste und der Crew: Sie werden dazu angeregt, diesen Wandelaktiv mitzutragen und zu gestalten. Darüber hinaus werden sie motiviert, sich über einen gesunden und nachhaltigen Umgang mit Lebensmitteln bewusst zu werden.

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