08.11.2017 - Erste Polar-Expeditionen ab sofort buchbar

Neue Einblicke in die Hurtigruten Hybrid-Schiffe

In der Saison 2019/2020 werden die neuen Hurtigruten Hybrid-Expeditionsschiffe ihre Gäste an die entlegensten Regionen der Erde bringen. Benannt nach Roald Amundsen und Fridtjof Nansen, zwei der größten Polarforscher der Geschichte, vereinen die weltweit ersten Hybrid-Expeditionsschiffe modernste Technologie und Ausstattung mit besonderen Destinationen und der 125-jährigen Erfahrung des Unternehmens.

„Der Entdeckergeist der einstigen Abenteurer ist tief in der Hurtigruten DNA verwurzelt. Auch zukünftig möchten wir bei der Erkundung der Welt immer einen Schritt voraus sein. Mit unseren neuen Schiffen gehen wir neue Wege für unsere Gäste, die Branche und bei der Entwicklung neuer Technologien“, kommentiert Daniel Skjeldam, CEO von Hurtigruten.

Die derzeit in der norwegischen Kleven Werft im Bau befindliche Fridtjof Nansen und das Schwesterschiff Roald Amundsen, das bereits 2018 ihr Debut gibt, gelten als die umweltfreundlichsten und fortschrittlichsten Expeditionsschiffe der Welt.

Seine Premieren-Saison 2019/2020 beginnt MS Fridtjof Nansen mit Expeditions-Seereisen in die Antarktis. Zusammen mit MS Roald Amundsen und MS Fram fahren dann insgesamt drei Schiffe ab Südamerika zum eisigen Kontinent und bieten eine Vielzahl verschiedener Reisevarianten und Destinationen. Die Reisen dauern zwischen elf und 21 Tage.

Ab Longyearbyen, der größten Siedlung auf Spitzbergen werden unter anderem die Hurtigruten Expeditionsschiffe Fram, Spitsbergen und Nordstjernen zu vier- bis 14-tägigen Expeditionen in die Arktis starten.

Die MS Fram wird darüber hinaus auf ausgewählten Expeditionsreisen nach Grönland unterwegs sein.

Daniel Skjeldam, CEO von Hurtigruten

„Hurtigrutens wachsende Flotte maßgeschneiderter Expeditionsschiffe bringt unsere Gäste zu einigen der spektakulärsten Reiseziele der Welt. Von der majestätischen Tierwelt auf Svalbard (Norwegisch für das Spitzbergen Archipel), den zerklüfteten Fjorden Ostgrönlands und der Schönheit norwegischer Küsten, bis hin zur unberührten Wildnis der Antarktis. Das ‚Nirgendwo‘ wird greifbar“, fügt Skjeldam hinzu.

Die Hurtigruten Hybrid-Expeditionsschiffe

Eines der auffälligsten äußeren Merkmale der neuen Schiffe ist das zweigeschossige Aussichtsdeck mit Innen- und Außenbereich, welches sich über den vorderen Schiffsbug erstreckt. In einem weitläufigen Bereich dahinter befindet sich das Herzstück einer jeden Reise mit den neuen Schiffen: das Amundsen Science Center beziehungsweise das Nansen Science Center.

Der flexible Veranstaltungsort bietet Vortragsräume, eine kleine Bibliothek und spezielle Bereiche für Workshops, beispielsweise für Fotografie oder Biologie. Die mit großen Fenstern versehenen Science Center werden auch das Hauptquartier für das handverlesene Expeditionsteam sein. Ausgestattet mit modernster Technik und Hightech-Geräten, wie Smartboards und wissenschaftlichen Instrumenten, bietet der Edutainment-Bereich die Möglichkeit sich mit dem Expeditionsteam, Wissenschaftlern und anderen Gästen zu treffen und auszutauschen. Das Expeditionsteam vermittelt den Reisenden hier wichtige Kenntnisse und ein tieferes Verständnis für die bereisten Gebiete.

Zusätzlich zum großen Aussichtsdeck im Innen- und Außenbereich können die Gäste vor den großen Panoramafenstern in der nach vorne ausgerichteten Explorer Lounge auf Deck 10 die Landschaft entdecken.

Die Natur der befahrenen Regionen spiegelt sich in der  Inneneinrichtung wider. Um in den Kabinen und öffentlichen Bereichen eine entspannte Atmosphäre zu schaffen, werden natürliche Materialien aus Skandinavien, wie Granit, Eiche, Birke und Wolle verwendet. Die Schiffe verfügen ausschließlich über Außenkabinen, die Hälfte davon mit eigenem Balkon. Die zum Heck gerichteten Suiten werden zudem mit privaten Außen-Jacuzzis ausgestattet.

Auf beiden Schiffen gibt es drei Restaurants, die von nordischen und norwegischen Traditionen inspiriert sind:
Aune Main Dining: Das Hauptrestaurant wird nach dem norwegischen Schiffs- und Expeditionsausrüster Tinus Aune benannt.
Fredheim: Das Restaurant bietet internationale Küche und wird legerer und geselliger Treffpunkt auf den Schiffen sein. Namensgeber ist eine legendäre Trapper-Station auf Svalbard aus dem 20. Jahrhundert.
Lindstrøm: Namenspate des exklusiven Spezialitätenrestaurants ist Adolf Lindstrøm, der Lieblingskoch der norwegischen Polarhelden.

Sowohl MS Roald Amundsen als auch MS Fridtjof Nansen werden speziell angefertigte Expeditionsausrüstung an Bord haben, unter anderem die Blueye Unterwasserdroh-nen, Kajaks und große Festrumpfschlauchboote, die für Anlandungen an schwer zugänglichen Ufern genutzt werden.

Gäste haben auch die Möglichkeit, sich im Wellnessbereich mit Panoramasauna und Fitnessraum oder auf einer der Poolterrassen mit Infinity-Pool, mehreren Whirlpools und einer Poolbar zu erholen.

Eckdaten:

MS Roald Amundsen und MS Fridtjof Nansen
Baujahr: 2018 und 2019 Kleven Werft, Norwegen
Brutto Tragfähigkeit: 20.889 Tonnen
Länge: 140 m
Breite: 23,6 m
Tiefgang: 5,3 m
Passagieranzahl: 530
Kabinen: 265
Besatzung: 151
Fahrgeschwindigkeit: 15 Knoten
Flagge: Norwegisch
Eisklasse: PC-6 / E4 / 1A Super