20.06.2018 - Gegen Mikroplastikpartikel in den Ozeanen

Ponant unterstützt Forschungsexpedition Sea Plastics

Um sich im Kampf gegen Plastikpartikel in den Ozeanen stark zu machen, unterstützt die französische Kreuzfahrtreederei Ponant schon seit längerer Zeit die Forschungsexpedition der Non-Profit-Organisation Sea Plastics. Ziel der Expedition ist es, die Auswirkungen von Plastikabfällen und insbesondere von Mikroplastikpartikeln auf die Meeresumwelt und die dort lebenden Organismen, von Bakterien bis hin zu Walen, zu erforschen.

Es ist die zweite Expedition dieser Art für Sea Plastics. Vier Mitglieder der Organisation sind aktuell an Bord des Forschungsschiffes Le Labo und werden noch bis Juli 2018 Untersuchungen im westlichen Mittelmeer durchführen. Ein Prozent des Umsatzes am heutigen Tag der Meere spendet die französische Kreuzfahrtreederei Ponant an die Non-Profit-Organisation Sea Plastics.

Wissenschaftliche Expedition und Bildungsprojekt in einem
Die bei der Expedition erhobenen wissenschaftlichen Daten werden an verschiedene spezialisierte Labore und wissenschaftliche Partnerorganisationen wie Aquasearch, CESTMed oder das CNES (frz. Zentrum für Weltraumforschung) übermittelt. So soll ein möglichst breites Forschungsspektrum abgedeckt werden. Zur Sensibilisierung der Öffentlichkeit zu diesem Thema wird Sea Plastics darüber hinaus Konferenzen an etwa zwanzig Anlaufhäfen organisieren. PONANT unterstützt diese Expedition, mit der sowohl Forschungs- als auch Bildungsziele verfolgt werden. Das Projekt von Sea Plastics ist langfristig angesetzt: Die nächste Forschungsexpedition für 2019 ist bereits in Planung.

Ponant ist Mitglied der IAATO (International Association of Antarctic Tour Operators) und der AECO (Arctic Expedition Cruise Operators), die sich für den Schutz von Flora und Fauna in der Antarktis beziehungsweise der Arktis durch verantwortungsvolles Verhalten einsetzen.

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