13.02.2018 - Vereinbarung mit GSI-Werft in Peking

Zwei neue RoPax-Schiffe für GNV Fähren

Das zur MSC Group gehörende Fährunternehmen GNV mit Sitz in Genua gibt die Konstruktion zweier neuer Fährschiffe bekannt: Die Vereinbarung wurde am 11. Februar zwischen der MSC Group und Guangzhou Shipyard International (GSI) in Peking getroffen. Die neuen Schiffe sind sowohl für den Passagier-, als auch für den Frachttransport vorgesehen und werden im chinesischen Guangzhou als umweltfreundliche Schiffe der nächsten Generation, die auch mit Flüssigerdgas betrieben werden können, konstruiert. Die Lieferung des ersten Schiffs ist für 2020 geplant.

Mit einer Kapazität von 3.765 Lademetern, einer Maximalgeschwindigkeit von 25 Knoten und 536 Kabinen werden die neuen Schiffe Platz für bis zu 2.500 Passagiere und Besatzungsmitglieder bieten. Eine Reihe von Annehmlichkeiten an Bord, darunter ein Restaurant, ein Selbstbedienungsrestaurant und ein Café, sorgen für ein angenehmes Reiseerlebnis auf hoher See. Daneben offerieren die Schiffe unter anderem großzügige Gemeinschaftsräume mit klaren Linien und pragmatischer Raumnutzung, die sorgfältig darauf ausgelegt ist, auf die spezifischen Bedürfnisse von Reisenden und Schiffspersonal einzugehen.

Die Konstruktion der beiden Neuzugänge von GNV erfolgt unter Einhaltung aller Umweltstandards der europäischen und internationalen Gesetzgebung. Mit geeigneter Infrastruktur können die Schiffe auch auf Flüssigerdgas als Treibstoff umgestellt werden.

„Diese wichtige Investition ist ein entscheidender Schritt im Rahmen der von GNV in Zusammenarbeit mit der MSC Group entwickelten Wachstumsstrategie. Damit führen wir den Weg der Innovation seit den legendären ‚weißen Schiffen‘, mit denen GNV neue Maßstäbe im Fährmarkt gesetzt hat, fort. Der Anstieg von Verkaufsvolumen und Umsatz in den letzten Jahren hat den Weg für einen weiteren Ausbau des Streckennetzes des Unternehmens geebnet: Mit diesen beiden neuen Schiffen können wir unseren Fracht- und Passagierkunden bestmöglichen Reiseservice mit robusten, effizienten und umweltfreundlichen Schiffen bieten“, so Matteo Catani, CEO von GNV.

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