09.10.2019 - Fertigstellung im Sommer 2020

Neues Terminal in Tallinn

Der Port of Tallinn eröffnete nun den renovierten Teil des Terminal D für Reisende. Die ersten, die das neue Terminal nutzen konnten, waren die Passagiere der Megastar um 7.30 Uhr.

Peeter Nõgu, Head of Infrastructure Development bei Port of Tallinn, freut sich über den guten Job der Nordecon Konstruktionsfirma und dass der erste Teil der Überholung des Terminal D damit abgeschlossen ist: „Ab heute werden Besucher des Port of Tallinn von einem modernen, lichtdurchfluteten Terminal begrüßt – angemessen für Estlands größten See- und Touristenhafen. Das Interior Design des Terminals besteht aus hochwertigen Materialien, natürlichen Holzelementen sowie einem zurückhaltenden Farbschema.“

Im ersten Stock des Gebäudes befindet sich eine großzügige Empfangshalle und ein Markt, von hier führen Rampen in die zweite Etage mit Ticket Desks und Check-in Area. In die dritte Etage kommt man nur mit einem gültigen Fahrtschein. Die großen Fensterfronten bieten einen wunderschönen Blick auf die Altstadt Tallinns sowie das Hafengelände, außerdem stehen den Passagieren sehr viel größere Warte- und Loungebereiche zur Verfügung, gesäumt von Stores und Cafés. Ankommende Passagiere werden direkt von der dritten in die erste Etage geleitet.

Auch die Fassade des neuen Terminalgebäudes ist sehr beeindruckend – die Glasfassade mit Hintergrundlicht ist überzogen von großen Vertäfelungen sowie dekorativen Netzen.

„Der Bauprozess des neuen Teils des Terminal D war eine Challenge, da die Arbeiten bei laufenden Betrieb durchgeführt wurden. Nichtsdestotrotz – ein Projekt solcher Größenordnung und Wichtigkeit, das jährlich von Millionen von Passagieren besucht wird, ist eine Herausforderung für jeden Konstrukteur. Der erste Teil ist fertig, damit schätzungsweise zwei Drittel des alten Gebäudes bereits fertiggestellt“, berichtet Marek Sööt, Projektmanager bei der Nordecon AS.

„Wir können nicht behaupten, dass bereits alles im neuen Terminal fertiggestellt ist. In den noch nicht fertigen Bereichen wird mit kurzzeitigen Lösungen, damit die Passagiere zu und von den Schiffen gelangen, gearbeitet. In den kommenden Monaten wird auch noch das alte Mobiliar im renovierten Part stehen, da das Tagesgeschäft nach und nach vom alten in den neuen Part gelegt wird“, erklärt Peeter Nõgu, „Rund ein Drittel des Terminals befindet sich noch im Bau, sodass noch immer mit Baugeräuschen sowie herumstehenden Baumaterialien gerechnet werden muss.“

Der Umbau des Terminal D wird von der Nordecon AS durchgeführt, eine Fertigstellung ist für Sommer 2020 anvisiert.

Die architektonische Gestaltung liegt beim Architekturbüro R-Konsult, unter der Aufsicht von Irina Raud. Die Designstruktur liegt bei der SWECO Projekt AS, Elektronik bei Rausi OÜ. Beim Design wurde das innovative BIM (Building Information Modelling) angewandt.

Der Umbau des Terminal D wird von der EU Co-finanziert.

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