12.09.2019 - Tausch mit Moby Lines

Zwei neue Fähren für DFDS Seaways

DFDS hat mit dem italienischen Fährunternehmen Moby eine Vereinbarung über den Tausch zweier Passagierfähren abgeschlossen. Ziel der Maßnahme ist es, das Borderlebnis zu verbessern und die Beförderungskapazitäten für Passagiere als auch für Frachtkunden zu steigern.

Moby wird von DFDS die beiden Passagierfähren erwerben, die gegenwärtig auf der Route von Newcastle nach Amsterdam verkehren: die King Seaways (Baujahr 1987) und die Princess Seaways (Baujahr 1986).

Zeitgleich erwirbt DFDS zwei Passagierfähren, die gegenwärtig von Moby betrieben werden: die Moby Wonder (Baujahr 2001) und die Moby Aki (Baujahr 2005). Die Schiffe werden mit ihrer Aufnahme in die Flotte umbenannt. Moby Wonder wird zu „Newcastle Seaways“ und Mobi Aki zu „Amsterdam Seaways“ benannt.

Es ist geplant, dass die Fähren in der zweiten Oktoberhälfte 2019 ausgeliefert und anschließend gründlich renoviert werden. Hierzu gehören auch gewerblich- und technische Investitionen an Bord sowie wie Investitionen in Hafenanlagen.

DFDS wird die King Seaways und die Princess Seaways anschließend bis Januar bzw. Februar 2020 im Rahmen einer Bareboat-Charter Vereinbarung weiter einsetzen.

Hierzu Kasper Moos, Vice President & Head of BU Short Routes & Passengers bei DFDS: „Die neuen Fähren sind ideal für die Route zwischen Newcastle und Amsterdam geeignet. Sie bieten unseren Passagieren eine moderne Bordausstattung sowie mehr Kapazität für das Autodeck. Die neue Tonnage ermöglicht es, die steigende Nachfrage von Passagieren mit Fahrzeug zu erfüllen und somit die Einnahmen aus dem Passagiergeschäft zu steigern. Unseren Frachtkunden können wir das ganze Jahr über hinweg höhere Kapazitäten bereitstellen.“

Die DFDS-Frachtkapazitäten dürften jährlich um rund 40%* steigen, die Beförderungskapazitäten für PKWs werden um ca. 5% erhöht.

Artikel teilen:

Kommentieren: