15.06.2011 - Costa Crociere

Weiterhin Europas Nummer 1

Auch im Jahr 2010 setzte die europäische Kreuzfahrtindustrie ihr Wachstum fort, so der European Cruise Council (ECC) bei der Vorstellung des Jahresberichts für 2010 in Brüssel. Nach Angaben des ECC unternahmen 2010 insgesamt 5,5 Millionen Europäer eine Kreuzfahrt, ein Plus von 10 Prozent gegenüber 2009. Costa Crociere beförderte die meisten Gäste, genau 2,15 Millionen Gästen.

Europäische Kreuzfahrtgäste stellen somit rund 30 Prozent aller etwa 18,8 Millionen Passagiere weltweit. Die EU-Länder mit den höchsten Gästevolumina auf Kreuzfahrtschiffen waren Großbritannien (1,6 Millionen Gäste), Deutschland (1,2 Millionen), Italien (rund 890.000) und Spanien (645.000).

Auch die europäischen Kreuzfahrthäfen profitierten vom Gästezuwachs 2010. 5,2 Millionen Gäste (+7,2 Prozent) begannen ihre Kreuzfahrt in einem Hafen in Europa. Der gesamte direkte und indirekte wirtschaftliche Einfluss auf die Wirtschaft des Kontinents belief sich auf 35,2 Milliarden Euro, darunter mehr als 14 Milliarden Euro direkte Ausgaben, wobei Italien 4,5 Milliarden Euro, Großbritannien 2,6 Milliarden Euro und Deutschland 2,3 Milliarden Euro zugutekamen. Die europäischen Schiffsbauer profitieren in besonderer Weise am Wachstum der Branche. Von 2011 bis 2013 bauen die Werften 23 neue Kreuzfahrtschiffe mit einem Investitionsvolumen von insgesamt fast 11 Milliarden Euro. Auch auf den europäischen Arbeitsmarkt hat die Kreuzfahrtindustrie positiven Einfluss und ist für rund 300.000 Arbeitsplätze verantwortlich.

Gianni Onorato, President von Costa Crociere S.p.A: „Obwohl die wirtschaftliche Situation in mehreren Ländern Europas nicht die allerbeste ist, bleibt die europäische Kreuzfahrtbranche eine Wachstumsindustrie und trägt nicht unerheblich zu Wohlstand und auf dem Arbeitsmarkt zu Beschäftigung bei. Costa Crociere S.p.A. ist in Europa die Kreuzfahrtreederei Nummer 1 und eine wichtige treibende Kraft. Denn allein im Jahr 2010 begrüßte die Costa Gruppe mehr als 2 Millionen Gäste an Bord der Schiffe.“

Die konsolidierten Umsätze der Costa-Gruppe wuchsen um 12 Prozent und erreichten nahezu 3 Milliarden Euro, während die Zahl der Gäste um 18 Prozent auf 2,15 Millionen kletterte.  Zur gesamten Flotte der Costa Crociere Gruppe gehören aktuell 26 Schiffe (Costa: 14, Aida: 8, Iberocruceros: 4), vier weitere Neubauten kommen bis 2013 dazu (Costa: 2, Aida: 2). Damit besitzt Costa die größte Kreuzfahrtflotte Europas. Als nächstes Schiff wird die „Costa Favolosa“ am 2. Juli 2011 in Triest getauft (114.500 Tonnen Größe, 3.800 Gäste). Das Investitionsvolumen für das neue Costa Flaggschiff, das wie alle Costa Schiffe unter italienischer Flagge fahren wird, beläuft sich auf 510 Millionen Euro.

Mit einem Umsatz von rund 2,85 Milliarden Euro bei 2,15 Millionen Gästen im Jahr 2010 ist Costa Crociere S.p.A der größte Touristikkonzern Italiens. Costa Crociere S.p.A. gehört zur Carnival Corporation & plc (NYSE/LSE: CCL, NYSE: CUK), dem größten Kreuzfahrtkonzern der Welt.

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