26.07.2019 - Reise ab 29. Juli muss verkürzt werden

Weitere Reise des World Explorers fällt aus

UPDATE: Wie nicko cruises heute mitteilt, muss die geplante Kurzreise ab Bremerhaven demnun doch komplett ausfallen. Es war geplant, dass World Explorer in der Nacht von Samstag auf Sonntag die Werft verlässt. Jedoch konnten wider Erwarten die Warenanlieferungen und Fertigstellungsarbeiten – trotz sorgfältiger Planung und Koordination durch die Partner-Reederei Mystic Cruises – nicht von allen Zulieferern final abgeschlossen werden. Daher befindet sich World Explorer aktuell noch immer in seinem Werfthafen Viana do Castelo und wird von dort auf direktem Wege nach Reykjavik fahren, um die von dort geplanten Grönlandreisen anzutreten.

Kunden, die von der Absage der Alternativroute betroffen sind, erhalten umgehend ihren Reispreis erstattet und zusätzlich einen Kulanzrabatt in Höhe von 75 Prozent auf den Kabinenpreis einer beliebigen Reise aus dem nicko cruises Programm 2020 oder 2021. Betroffene Reisebüros erhalten die vollen Provisionen auf die ursprüngliche Reise ab Kiel. nicko cruises ist gerade dabei, alle Betroffenen zu informieren.

„Diese erneute Verzögerung auf den letzten Metern vor Indienststellung ist für uns eine herbe Enttäuschung. Letztlich ist für uns jedoch entscheidend, dass unser WORLD EXPLORER unseren Gästen ein Höchstmaß an Komfort und Qualität bietet,“ erklärt Guido Laukamp, Geschäftsführer nicko cruises Schiffsreisen GmbH. „Wir freuen uns sehr darauf, das Schiff nach seinem Nordlandeinsatz zu den Cruise Days in Hamburg endlich einem breiten Publikum zeigen zu können,“ ergänzt Laukamp.

UPDATE: Die World Explorer wird die Reise am 29. Juli ab Kiel nun doch nicht wie geplant durchführen können. Die letzten Fertigstellungsarbeiten am Interieur sowie die Warenanlieferungen sind zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht abgeschlossen. Es kommt nun zu einer verzögerten Einschiffung in Bremerhaven und einer Verkürzung der Reise. Kunden erhalten 50 Prozent Rabatt auf den Kreuzfahrtpreis, wenn sie sich für die neue Reise entscheiden oder 50 Prozent Rabatt auf eine Neubuchung einer Reise aus dem Hochseeprogramm 2020 oder 2021. Reisebüros erhalten ihre volle Provision.

UPDATE: Laut nicko cruises wird die Reise am 29. Juli 2019 ab Kiel nun definitiv stattfinden.

Das neue Expeditionsschiff World Explorer von nicko cruises kann auch die geplante Reise am 18. Juli 2019 nicht antreten. Grund dafür sind neue Anforderungen an das Kühlsystem der Motoren, die nun noch umgesetzt werden müssen. Das offizielle Statement lautet wie folgt:

Das neue Expeditionsschiff World Explorer der Reederei Mystic Cruises hat alle bisherigen Testfahrten erfolgreich absolviert. Basierend auf den jüngsten Erfahrungen mit Hochsee-Havarien sind jedoch kürzlich neue Anforderungen seitens der Zertifizierungsgesellschaft und des Motorenherstellers herausgegeben worden. Diese neuen Auflagen besagen, dass das Kühlsystem der drei hochmodernen Rolls Royce-Motoren, das für World Explorer bereits technisch abgenommen war, innerhalb einer vorgegebenen Frist modifiziert werden muss. Künftig wird es Vorschrift sein, dass jeder einzelne Schiffsmotor über einen eigenen, autarken Kühlkreislauf verfügt.

„Die Sicherheit unserer Gäste ist unser oberstes Primat“, sagt Guido Laukamp, Geschäftsführer von nicko cruises. „Daher haben wir uns zusammen mit Mystic Cruises dazu entschlossen, diese notwendig gewordene Anpassung unverzüglich umzusetzen. Der Werftaufenthalt für die Modifizierungsmaßnahmen dauert leider länger, als zunächst veranschlagt. World Explorer wird daher die Kreuzfahrt am 18. Juli ab Kiel nicht antreten können“, erklärt Laukamp weiter.

nicko cruises ist dabei, alle von der Verspätung betroffenen Gäste und Vertriebspartner über die Reiseabsage zu informieren. Eingegangene Zahlungen für die betroffenen Buchungen werden umgehend zurücküberwiesen. Zusätzlich können die Gäste alternative Reisemöglichkeiten aus der vielfältigen Produktpalette von nicko cruises wählen. Gäste, die sich für eine Umbuchung entscheiden, erhalten 50 Prozent Ermäßigung auf den Kreuzfahrtpreis einer gleichwertigen neuen Reise in der Saison 2019 oder 2020.

Unabhängig davon, wie die Kunden sich entscheiden, erhalten Reisebüropartner selbstverständlich ihre Provision in unverminderter Höhe.

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385 Kommentare zu „Weitere Reise des World Explorers fällt aus“

  1. Gerald sagt:

    Danke Gerd,

    was mich interessieren würde, wenn Zeit und Lust auf eine Antwort vorhanden ist:

    Ich hatte die Grönland Tour zum großen Teil wegen den Zodiac Touren gebucht, meine Enttäuschung wäre groß gewesen weil es keine gab auf dieser Kreuzfahrt. Ist auf deiner Reise so etwas vorgesehen? Glaube nicht, finde aber kein Programm mehr der Reise. Wenn doch wäre ich interessiert ob sie stattgefunden haben.

    Ist WiFi frei?

    Wenn du Biertrinker bist: Schmeckt das Super Bock vom Fass? Ich hätte eher an andere Fassbiere die angeboten werden gedacht als das.

    Danke für eine kurze Info und Gruss Gerald

  2. Gerd Habersack sagt:

    Zodiac ist wohl nicht vorgesehen.

    Man muss ein WLAN Ticket erwerben , habe
    1GB für 69 Euro genommen, erscheint mir
    sinnvollere Investion als Getränkepaket.Man kann auch weniger Datenmenge erwerben.

    Zum Bier muss ich passen, bevorzuge Mineralwasser.

  3. Gerald sagt:

    Danke Gerd, viel Spaß weiterhin. Gruss Gerald

  4. Gerd Habersack sagt:

    Da ja mal über das Essensniveau bezüglich eines Steaks geschrieben wurde. Das Galaessen heute war vorzüglich, das Steak auf den Punkt gebraten.

    Der aktuelle Küchenchef ist ein Englände, evtl war ja früher ein anderer Küchenchef an Bord.

    Um nicht missverstanden zu werden, es gibt noch genügend Indizien an Bord zu sehen, dass ich keinen Gtund habe, Berichte der ersten Fahrten anzuzweifeln.
    Aber das Schiff hat sich weiterentwickelt , wirklich fertig ist es allerdings noch immer nicht.

    Bei der heutigen Vorstellung der technischen und nautischen Besatzung fiel mir im Vergleich zu anderen schon Jahre im Dienst befindlichen Schiffen auf, dass neben dem Chef-Schiffsingenieur noch weitere Offiziere vorgestellt wurden, die für technische Teilbereiche ( Elektrik, IT etc) zuständig sind, d.h..dieser Bereich scheint momentan recht gut besetzt zu sein.
    Man geht auch relativ offen damit um, dass noch einiges zu erledigen ist. Es gibt allerdings bisher keinen Grund mehr, dass einen zuerst das negative ins Auge fällt.

    Wünsche übrigens auch Gerald eine schöne Reise auf der Donau.

  5. Gerd Habersack sagt:

    Nach der Vorgeschichte ein interessanter Aspekt. Obwohl wir vorgestern in Lissabon mit über zweistündige Verspätung ausgelaufen sind, erreichen wir gerade den Hafen von Funchal 1,5 Stunden früher. Auch hier nähert sich die WE der Normalität.

    Würde ich normalerweise gar nicht erwähnen, aber bei den Vorberichten.

  6. Eva sagt:

    Lieber Gerd,
    Vielen Dank für die Infos!
    Ich gehe in Rio an Bord und freue mich schon!
    Viel Spaß weiterhin!

  7. Gerald sagt:

    Danke Gerd, Gruss aus dem ICE nach Passau.

    Endlich mal Zeit in den fünf Stunden meinen Bericht über die Alaska Kreuzfahrt weiter zu schreiben 🙂

  8. Gerd Habersack sagt:

    @Gerald: Habe Mitpassagiere gefragt, das Super Bock Bier vom Fass schmeckt.

    Gerade eben bei der Ausfahrt setzte mal wieder der
    überschwappende Pool das Pooldeck unter Wasser.
    Der Pooldesigner hat anscheinend nie eine Seefahrt gemacht.
    Und die Schiffsleitung hofft vielleicht noch, bei einer Ausfahrt mal die klaren physikakalischen Gesetze ignorieren zu können.

    Der Pool muss bei einer leichten Schäglage schon überschwappen, dazu verstärken Interferenzphänome den Effekt, d.h läuft nicht einfach über, sondern fängt an sich aufzuschaukeln.

    Physik ist nun mal Physik.

    Verdirbt aber keinem Passagier die gute Laune, wird als lustiger Anekdote gesehen. Allerdings schauen die nicko cruise Vertreter an Bord nicht so fröhlich aus, Pool ist irgendwie ein Tabuthema, wenn man es mal im Gespräch erwähnt.

    Genieße gerade vom überdachten Freideck am Heck (Deck 5) das Abfahrtspanorama von Madeira. Hier stehen jetzt übrigens Liegen.

    Ach so, eine Ausfahrtsmelodie gibt es auch nicht. Unmöglich für die Traumschiffgeneration ( nicht ernst gemeint).

  9. Gerd sagt:

    Danke Gerd. Gut zu wissen, die Kombination Deutscher Veranstalter und Schiff und Bier aus Portugal hatte ich nicht erwartet.

    Aber wenn es schmeckt warum nicht. In der Kombination mit einem Frühschoppen sogar exotisch.

    Wobei das bestimmt das allerkleinste Problem auf dem Schiff ist. Dass das Personal nicht gerade den ganzen Tag ’so ein Tag so wunderschön wie heute‘ singt hatte ich mir auch gedacht. Die hatten sich das auch anders vorgestellt.

    Und wegen der fehlenden Ausfahrtsmelodie würde ich den kompletten Reisepreis zurück fordern, das geht ja gar nicht!!! 🙂 🙂 🙂

    Viel Spaß weiterhin, Gruss aus dem Löwen Brauhaus in Passau Gerald

  10. Gerald sagt:

    Der Absender der letzten Mail war ich, und nicht Gerd. Keine Ahnung wir das passiert ist, Absicht war es nicht. Gruss Gerald

  11. Gerd Habersack sagt:

    Hatte ich mir schon gedacht.

    Gerade von einem El Teide Ausflug bei bestem Wetter zum Hafen in Teneriffa zurück gekehrt.Man freut sich auf die WE mit all ihren Macken.

    Und wenn sie so am Kai neben der Kreuzfahrtriesen liegt, wird man schon bewundert, wenn man dieses eher yachtähnliche Sciff besteigt. Man muss ja nicht alles gleich verraten, wo es noch „klemmt“.

    In einer halben Stunde soll es weitergehen, gerade eben war der Pool noch gefüllt. Die Passagiere sind aber seit gestern vorgewarnt, ab man eher nur in Badekleidung am Pooldeck sitzt.

    In diesem Sinne
    Grüße von Teneriffa.

  12. Gerd Habersack sagt:

    Ergänzung: Man ist lernfähig, 15 Minutem vor dem Ablegen wurde das Poolwasser abgelassen, Pooldeckflutung fiel aus.

  13. Gerd Habersack sagt:

    Gestern während des Ausflugs im Bus setzte sich auf den freien Platz neben mir ein Herr ( natürlich freundlich fragend), mit dem ich mich angeregt über Reiseerfahrungen, speziell auch Kreuzfahrterfahrungen unterhielt.

    Erst gegen Ende der Tour stellte er sich dann als Vertreter von Nicko cruises im Vertriebsbereich ( er begleitete bis heute eine Gruppe von Reisebürovertretern auf der WE) vor und fragte nach meiner Meinung zum Schiff, woraus sich eine angeregte durchaus freundliche Diskussion ergab, meine Meinung ist ja in diesem Kommentarblock bekannt. Mit der gebotenen Zurückhaltung als Vertreter von nicko cruises gab er mir im.Prinzip recht, dass man mit der 5SterneWerbung wohl teilweise einen Kundenkreis angesprochen habe, für den die WE nicht geeignet sei und damit falsche Erwartungen aufgebaut habe. Man habe halt viel Erfahrung im Flussschiffbereich, im Hochseebereich habe mal wohl manches falsch eingeschätzt. Man habe wohl auch damit gerechnet, dass die großzügigen Rabatte ( seine Aussage) der ersten durchgeführten Reisen die Kunden zufriedenstellen würde, ich habe ihm gegenüber aber gesagt, dass Kunden aus dem Fünfsterne Hochseebereich halt eine Fünfsternereise und keine Rabatte erwarten würden.

    Ich habe auch die Abmahnfrage angesprochen, er versuchte mir zur erläutern, warum man SuK abgemahnt hätte, nicht aber die anderen Medien, die die gleiche Kundenrückmeldungen veröffentlich hätte. Die dargestellten Gründe mache ich mir nicht zu eigen, möchte jetzt aber auch nicht in ein schwebendes Verfahren eingreifen, d.h. zu diesem Gesprächsteil nicht mehr sagen.

    Eine recht klare Rückmeldung zum Pool war aber, er sei für ein Schiff in dieser Größenordnung wohl eine technische Fehlkonstruktion, hier habe das Design über die Seefahrtswirklichkeit gesiegt, aktuell sei er wirklich nur für Liegezeiten geeignet. Das Problem sei bewusst, eine aktuelle Lösung habe man aber nicht.

    Ich habe ja in den letzten Beiträgen gesagt, dass ich mich auf dieser Reise recht wohl fühle. Das Schiff ist klar nicht mehr in dem Zustand der ersten Islandreisen, aber auch noch nicht fehlerfrei.

    Ungeeignet ist es für Reisende, die immer nur auf Fünfsterneschiffen gereist sind und dies auch weiterhin tun wollen. Der Vertreter von nicko stimmte mit mir überein, die aktuelle Diskussion in den Medien würde dazu führen, dass die bekannte Hamburger Reederei ( die nun auch ihr neues Expeditionsschiff als 5 Sterne anerkannt bekommen hat)sich wohl ziemlich sicher sei,keinen Teil ihres Stammkundenkreis an nicko zu verlieren.

    Ich persönlich habe vor einem Jahr eine ähnliche Reise ( an welcher nichts auszusetzen war) mit der o.g Reederei unternommen, auf der WE zahle ich nur ca. 60% des Preises, das muss man auch berücksichtigen.

    Ausserdem sollte man keine Reisen in dieser Schiffsgrössenklasse unternehmen, wenn man leicht zu Seekrankheit neigt. Ich zweifle nicht daran, dass die Stabilsatorsysteme arbeiten, aber Wunder können sie halt keine bewirken, den im Katalog 2020 angesprochenen Komfort bei Seegang sollte man da nicht überbewerten.

    Soweit eine Zusammenfassung von Bord der WE auf See südlich von Teneriffa.

  14. Gerd Habersack sagt:

    Manche der Mängel sind übrigens naturwissenschaftlich leicht zu erklären. Die Türen zu den Nasszellen z.B. haben keine Lüftungsschlitze, die Luftabsaugung innerhalb der Nasszelle führt damit zu keiner vernünftigen Luftzirkulation, was den muffigen Geruch erklären könnte. Lässt man die Tür mal auf, wird der Geruch deutlich geringer ( was natürlich keine wirkliche Problemlösumg ist). Der Werft fehlte da offensichtlich die Erfahrung langjährigen Baus von Kreuzfahrtschiffen, wo es ja oft auf kleinste Details ankommen kann, an welche man ohne Rückmeldungen nicht denkt.

    Das Problem des schlagenden Ankers ist wohl gelöst worden von Passagieren aus dem vorderen Teil wird diesbezüglich keine Belästigung gemeldet.

    Vibrationen im Schiff sind während der Fahrt durchaus bemerkbar, da knarzt dann auch mal was, kenne ich aber auch von anderen Schiffen mit Antriebswellen. Ein Schiff ist halt ein bewegtes System.

    Sollten noch weitere Fragen vom Leserkreis dieses Kommentablogs bestehen, einfach mal schreiben.

    Und da ich dies alles auf meinem Smartphone eintippen und noch mit der automatischen Rechtschreibkorrektur kämpfe, bitte ich die Tipp – und anderen Schreibfehler zu entschuldigen.

  15. Gerd Habersack sagt:

    Ach ja zum Abschluss: Der Vertreter von nicko cruises fragte mich heute morgen noch, ob ich mir vorstellen könne, wieder auf der WE zu buchen.

    Meine nächsten beiden Reisen 2020 sind schon länger bei der erwähnten Hamburger Reederei gebucht.

    Und danach?

    Kommt auf die Route und auf die Frage an, ob sich der Unterschied zu 5*+ auch im Preis abbildet. Wenn ich bekomme für was ich bezahlt habe, bin ich zufrieden.

  16. Gerd Habersack sagt:

    Übrigens : Keine Angst, ich schlafe hier an Bord sehr gut, bei den Absendezeiten meiner Kommentare ist die Zeitverschiebung der Bordzeit nicht berücksichtigt, hier bestehen aktuell zwei Stunden Unterschied zwischen 😉

  17. Gerd Habersack sagt:

    @Eva

    Viele, aber nicht alle Mitpassagiere kannten das negative Image des Schiffes in den Portalen. Die überwiegende Meinung bisher: Kein Grund, sich die Reisefreude verderben zu lassen.

    Hätte das Schiff im jetzigen Zustand seine Reisen in Island angetreten, wäre sein Image ein anderes. Man hätte sich zwar gewundert, dass es völlig neu sein soll ( vieles sieht eher aus, als wäre das Schiff nach zwei Jahren Fahrt kurz vor dem turnusmässigen Werftaufenthalt und man hätte einige Abnutzungserscheinung nur behelfsmässig beseitigen können).

    Wer fünf Sterne kennt, hätte das als Fehleinschätzung abgehakt, aber zumindest auf der aktuellen Fahrt wird auch kein Fünfsterne-Preis verlangt. Aber der erfahrene Reisende wäre eh vorsichtig mit derErwartung, solange noch keine externe Einstufung vorliegt.

    Die Schiffstechnik erlaubt bisher ein Einhalten des Fahrplans,keine Ausfälle zu bemerken.

    Erfahrungen bezüglich Seekrankheiten sollten sich nicht auf Glussschiffe und große Kreuzfahrtschiffe beschränken ( damit man keine falsche Erwartungen an Stabilsatorsysteme hat)

    Wenn man alles dies überwiegend bejahen kann, besteht kein Grund, sich nicht auf die Reise zu freuen).

  18. Gerd Habersack sagt:

    Neues von der unendlichen Poolgeschichte: Aktuell ist er auf See zu ca. 3/4 Füllhöhe gefühlt. Da schwappt er gerade bis zum Rand. Trotzdem kaum besucht, da Temperatur nach Berichten ( war selbst bisher nicht drin) im Thermalwasser- Bereich , man testet anscheinend schon mal für die Antarktissaison.

    Der Pool ist damit sehr kommunikativ, man findet am Pooldeck mit Mitpassagiern schnell ein Gesprächsthema.

    Möchte diesen Bereich der Berichterstattung damit abschließen.

  19. Gerd Habersack sagt:

    Hatte vorhin auch eine Brückenführung mitgemacht, das Schiff ist mit modernster Computertechnik ausgerüstet.

    Wenn alles planmäßig funktioniert, ganz toll….

  20. Gerd Habersack sagt:

    Bisher zumindest funktioniert es.

  21. Gerd Habersack sagt:

    Ein vorerst letztes Mal zu den Sternen.Bei dem schon erwähntenGespräch mit den nicko-Vertreter erwähnte dieser, für Schiffe gäbe es keine der Dehoga entsprechend juristisch nachvollziehbare Kriterien, d.h. man könne da eigene Vorstellungen einführen.

    Ich habe da den bekannten jährlichen Berlitz Führer Kreuzfahrtschiffe von Douglas Ward entgegengehalten, den zumindest alle dort hoch mit Sternen bewerteten Reedereien gerne im Marketing verwenden und die weniger gut bewerteten eher verschweigen bzw die Kriterien und Methoden anzweifeln.

    Da es aber ja keine juristisch relevanten Kriterien laut nicko gibt ( was sicher stimmt, solange man sich nicht selbst Sterne nach Berlitz verleiht), nehme ich mir die Freiheit, mal eigene Sterne subjektiv zu vergeben. Als Referenz dient dabei meine Reiseerfahrumg von drei Sternen bis zum aktuell wieder höchstbewerteten Schiff nach Berlitz.

    Umweltkonzept für die vorgesehenen Fahrtgebiete ( wo noch umweltfreundlichere Ideen von der Logistik nicht funktionieren)
    5 Sterne

    Designplanung Innenkonzept ( unter Berücksichtigung der Tatsache, dass der verfügbare Raum bei dieser Schiiffgrösse beschränkt ist, Abzug z.B. für die Stauraumplamung der Schränke)
    4 Sterne

    Bauausführung Passagierbereich ( aktueller Stand, Pool z.B. anscheinend aus den Erfahrungen aus Flussschiffahrt konzipiert, viele Nachbesserungsspuren erkennbar, noch vieles nicht korrekt passend zusammengebaut) aktuell
    2 Sterne
    ( es ist bei genauem Nachschauen nachvollziehbar, dass bei der ersten Fahrt es 0 Sterne waren).

    Essen ( die Zubereitung der angebotenen Speisen auf der aktuellen Reise bisher gelungen, allerdings keine Sterneküche ( jetzt gastronomische Sterne gemeint), Vielfalt könnte erhöht werden ( z.B. beim nachmittägliches Kuchenbuffet) )

    Büffetbereich: 3 Sterne
    Servertes Essen: 4 Sterne

    Service Bereich: Sehr unterschiedliches Erfahrungsniveau (habe aber auch bei 5 Sterne plus erlebt, dass sich neues Personal erst eingewöhnen muss und von der Kreuzfahrtleitung in persönlichen Gesprächen unter der Hand beklagt wurde, es sei nicht einfach, sehr gutes Personal dauerhaft auf den Schiffen zu halten), aber alle sehr freundlich und bemüht, an Erfahrung zu lernen. Falls man die Crew halten kann, ist hier sicher Steigerung zu erwarten. Möchte daher auf Sternewertung noch verzichten. Ein Durchschnittswert würde einigen Spitzenkräfte nicht gerecht.

    Was der Berlitz Kreuzfahrtführer daraus für eine Gesamtnote bilden würde und welche Kriterien ich vergessen haben, kann ich nicht sagen

    Sollten sich keine gravierenden Veränderungen mehr ergeben, möchte ich damit „meine Berichterstattung“ von der aktuellen
    Reise abschließen.

    Es gibt aber einige andere Gäste an Bord, die diesen Kommentarblock kennen und auch verfolgen, vielleicht kommen da ja noch Ergänzungen, Kritiken.

    In diesem Sinne

  22. Andreas Mull sagt:

    Moin zusammen,

    auch von mir an alle einmal Danke für den ausführlichen Chat hier. Besonderen Dank dabei an Gerd, für die aktuellen Berichte. Bitte weiter so.

    Ich hatte hier am 18.9.bereits in dem Chat “ Erneute Verzögerung der WE“ auf die Frage von Andrea geantwortet. Dort bin in aber als 51 nun der letzte Schreiber. Aber klar inzwischen ist Sie ja auf Reisen und daher wechsele ich nun auch schriftlich hierher.
    Ich habe Anfang des Jahres bereits für den nächsten Juli mit dem Schwesterschiff „Voyager“ eine Reise von Kiel zum Nordkap und zurück nach Kiel gebucht.
    Daher ist für mich sehr interessant wie es mit den Reisen der WE weitergeht und ob eventuelle Auffälligkeiten ( Personen Begegnung am Buffet // Ruheraum Sauna- ein Muss!!) noch abgeändert werden.
    Dann bestünde ja zumindest die Möglichkeit diese bei der Voyager von Beginn zu vermeiden.
    Äußerlich konnte ich die WE schon eine Woche vor den Cruise Days in Hamburg “ bewundern“. Da ist sie wirklich schön anzusehen…
    Aber wird das Schwesterschiff bei der kleinen Werft in Portugal rechtzeitig fertig.? Es sind noch 8 Monate .. ich hege Zweifel ein Schiffstester im Netz teilt diese Einschätzung.
    Hoffentlich lernt Niko Cruises in der Kunden Kommunikation hinzu und teilt ihre Informationen über den Fortgang des Bau Fortschrittes rechtzeitig mit Ihren Kunden.
    Es ist für uns eine Reise zu einem besonderem Anlass und da möchte ich nicht das Fiasko der Erstreisen der WE erleben!!

    Es bleibt also spannend

  23. Gerd Habersack sagt:

    @ Andreas Mull

    Ich hatte den Vertriebsvertreter von nicko cruises (siehe meine früheren Berichte)auch nach der World Voyager gefragt. Er sei sich sicher, dass sie termingerecht fertig werde. Gebe ich hier mal unkommentiert weiter.

    Die Buffetgänge sind nicht gerade breit. Habe aber bisher darin kein Problem bemerkt, man kommt eigentlich ohne Zeitverzug zu den gewünschten Abschnitten, zumal man nach ein paar Tagen weiß, wo was zu finden ist.

    Sollten weitere Fragen auftauchen, melde ich mich gerne weiterhin.

  24. Gerd Habersack sagt:

    Hatte ja gesagt, mich nur bei Neuigkeiten zu melden.

    Nun, gestern gab es einige Regenfälle, auch dabei stehen die Aussendecks teilweise unter Wasser.

    Das Abflusssystem der Aussendecks ist eine Fehlplanung, die unterdimensionierten Abflussöffnungen liegen nicht unbedingt an den tiefsten Stellen, sodass die bevorzugte Abflussrichtung die Treppenabgänge zum nächsttieferen Deck sind, und falls mal jemand im falschen Moment die Tür zum Treppenhaus öffnet, wird wohl auch dieses etwas feucht. Es dauert extrem lang, bis manche Stelle an Decks wieder trocken sind, logisch, wenn dort kein Abfluss ist. Da hilft dann nur Verdampfung durch Sonne oder die Crew mit Besen und Schruppern.

    Natürlich ist Sturzregen immer für Aussendecks ein Problem, hier ist es extrem. Sollte man wissen, wenn man bei oder nach Regen das Aussendeck betritt, um sich keine Schuhe zu ruinieren( Hinweis für zukünftige Passagiere, auf dieser Reise
    wissen dies die Passagiere). Habe nur gestern Abend ein Crewmitglied beobachtet, das ein Aussendeck von innen kommend betrat und dann fast knöcheltief im schwappenden Wasser stand.

    Der Pool ist weitgehend außer Betrieb, kein Befüllungsversuch
    hielt auf See bis zum Abend durch.

    Kurz vor dem Äquator ist trotzdem die Stimmung recht gut.
    Mit der richtigen Einstellung gilt: Eine Seefahrt, die ist lustig…

  25. Gerd Habersack sagt:

    Ein weiteres Problem wird in den Tropen sichtbar. Viele Rohre der Klimaanlage sind noch ohne Dämmung, es bildet sich Kondenswasser, welches an manchen Stellen durch die Decke tropft, auch einige Kabinen sind betroffen.

  26. Gerd Habersack sagt:

    Finden Betroffene Passagiere gar nicht lustig.

  27. Gerd Habersack sagt:

    In Rio angekommen steht wieder schnelles WLAN zur Verfügung.

    Zum Abschluss der Reise noch einige ergänzenden Eindrücke.

    Die Antriebstechnik scheint nun in Ordnung zu sein, alle Destinationen wurden planmäßig erreicht.

    Eine Anlandung in Noronha wurde von den Umweltbehörden nicht erlaubt, da sahen wir die Insel nur vom Schiff aus. Welche Gründe die Kommunikationsproblene zwischen Reederei und Behörden wirklich hatten, kann von den Gästen schlecht beurteilt werden, es gibt verschiedene Vermutungen.

    Die Werfttage vor der Reise haben nicht gereicht, die Innenausstattungsmängel zu beseitigen, es wurde auch während der Fahrt weiter daran gearbeitet, das meiste davon aber weniger störend ( kein Vergleich mit den Schilderungen der ersten beiden Grönlandreisen).

    Zum Problem entwickelte sich die Klimaanlage in der tropischen Zone Brasiliens. Zahlreiche Rohre der Klimatisierung sind noch nicht gedämmt, d.h. es bildet sich an ihnen Kondenswasser und dies tropft dann durch die Decke. Was hinter den Wände passiert, darüber kann man nur spekulieren.

    Von diesem Problem sind nicht alle Bereiche des Schiffes gleich stark betroffen, dass es aber vor allem teuere Kabinen betraf, für welche keine gleichwertigen Ersatzkabinen zum Umziehen bereitstanden, wird zu Regressansprüchen führen, wie betroffene Reisende ankündigen.

    Die Anzahl der gelben Warnschilder wegen Rutschgefahr in den öffentlichen Bereichen nahm zumindest gefühlt von Tag zu Tag zu.

    Der Pool ist offensichtlich technisch eine Fehlfunktion und nur bei absolut ruhiger Schiffslage ( d.h. im Hafen) nutzbar, schon bei leichtem Seegang schwabt er über und setzt das Pooldeck unter Wasser. Trotzdem wurde jeden Tag versucht, ihn wieder zu füllen.

    Wenn man es mal mit naturwissenschaftlich geschultem Auge betrachtet, ist das Abflussdrainagesystem der Aussendecks nicht nachvollziehbar, normalerweise würden man die Abflüsse
    an den tiefsten Stellen platzieren ( und vor allem dabei die verschiedenen Schiffslagen beim Rollen und Stampfen berücksichtigen). Folge der Planung: Übergeschwapptes Wasser bleibt an bestimmten Stellen der Aussendecks stundenlang stehen, es gibt Vertiefungen ohne jeden Abfluss..

    Eigentlich müsste das Schiff noch einige Wochen in die Werft, scheint aber laut Reisekatalog nicht vorgesehen zu sein.

    Es ist klar erkennbar, dass das Schiff vor allem für die Übergabe an den kanadischen Charterer für das Winterhalbjahr in der Antarktis aufgehübscht werden soll, die Hinweise sind überwiegend englisch. Auch der Name des Charteres ist schon unübersehbar an der Aussenwand seit dem Werftaufenthalt angebracht.

    Und die Stimmung an Bord?

    Da nicht alle Kabinen an Bord von den geschilderten Problemen gleich betroffen sind, ist die Beurteilung der Reise auch unterschiedlich, im Gegensatz zu den Grönlandreisen ist es durchaus möglich gewesen, über die geschilderten Mängel mit Verwunderung hinwegzusehen und die Destinationen zu genießen. Anders sieht es natürlich mit den Gästen aus, die an manchen Tagen viel Zeit in ihrer Kabine verbringen mussten, um auf Handwerker zu warten ( z.B. wenn der Safe sich mal wieder nicht öffnen oder schließen ließ). Und diese Probleme schienen sich in den teuren Kabine zu konzentrieren.

    Auffällig ist aber eines: Unabhängig von der persönliche Einstellung zu dieser Reise habe ich bisher keinen Mitreisenden getroffen, die sufgrund dieser Reise sich zu einer weiteren Buchung auf der World Explorer entschlossen hat. Hingegen sind mir einige Aussagen bekannt, schon bestehende Buchungen für 2020 stornieren zu wollen.Und wenn dieses Schiff ( welches bei den Fixkosten in dieser Schiffsgrösse nicht mit Dumpingpreisen finanziell sinnvoll betrieben werden kann) nicht eine Repeaterquote gewinnen kann ( was ich aktuell nach dem öffentlichen Image nicht sehe), wird es keine langfristige Marktchancen haben. Zumindest wird man preislich deutlich unterhalb der bekannten 5-Sterne-Schiffe bleiben müssen, um einen neuen Kundenkreis aufzubauen, ob dies aufgeht, muss die Reederei selbst beurteilen.

    Den Kundenkreis der 5-Sterne-Passagiere hat man, soweit sie sich mit der World Explorer befasst oder sogar gebucht haben, erstmal für längere Zeit nach meiner Einschätzumg verloren. Es wird deutlich, dass nickocruises mit den Wünschen dieses Kundenkreises im Hochseebereich keine Erfahrung hatte.

    Tatsächlich ist das Konzept des Schiffes nicht schlecht ( wenn man es ordentlich gebaut und nicht verfrüht auf den Markt geworfen hätte), allerdings muss man vermarkungstechnisch realistisch einschätzen lernen, für welcher Kundenkreis auch preislich ansprechbar ist, Luxusklasse ist es nicht.

  28. Gerd Habersack sagt:

    Zum Abschluss noch ein persönliches Fazit:

    Ich hatte ja schon vor der Reise geschrieben, dass ich die World Explorer mal kennenlernen wollte, dies ist mir gelungen.

    Meine Kabine war von funktionalen Problemen nicht betroffen.

    Da auf dieser Reise der Zuschlag für Alleinnutzung einer Kabine niedrig war, hat der Gesamtpreis für eine Erkundungstour für mich gestimmt ( ich verstehe aber voll, dass dies nicht für alle Reisenden zutrifft, die erhebliche Probleme mit ihrer deutlich teueren Kabine hatten, deren Verärgerung kann ich voll nachvollziehen, einige kennen diese Seiten und ich habe bisher vergebens animiert, selbst etwas zu schreiben, manches wäre in diesen bisher nicht erschienenen Berichten deutlich anders geschildert, so meine Vermutung)

    Sehe ich mir allerdings die Preise für Einzelreisende im Katalog 2020 an, wäre mir dies für dieses Schiff zu teuer, da lege ich lieber noch etwas drauf und buche gleich echte 5 Sterne Schiffe.

    Ich bedauere diese Reise nicht, meine Erwartungen lagen ja auch nicht mehr bei 5 Sternen, mit dieser Einstellung war es für mich insgesamt positiv ( bei Verwunderung, was man bei diesem Schiff planungs- und fertigungstechnisch alles falsch machen konnte).

    Ich habe ein einmaliges Reiseerlebnis erwartet und dies auch bekommen.

  29. Gerd Habersack sagt:

    Was noch erwähnt werden sollte: Auf der World Explorer treffen südländische Gelassenheit und nordeuropäische Erwartungshaltungen aufeinander, in diesem Zwiespalt mussten die nicko-Vertreter an Bord agieren, eigentlich ein Himmelfahrtskommando. Man merkte schon zwischen den Zeilen, dass sie ein Produkt vertreten musste, hinter dem sich nicht vorbehaltlos standen. Dafür gepührt ihnen Respekt. Und die Freundlichkeit der Crew im Service Bereich (denen die früheren Reise sicher viel abverlangt hatten) ist ebenfalls erwähnenswert.

  30. Gerd Habersack sagt:

    Damit möchte ich nun abschließen, bitte die zahlreichen Tippfehler zu entschuldigen, ausserdem die sich manchmal selbständig machende Autokorrektur. Ein Smartphone ist halt keine PC-Tastatur und das Displayfeld kein Monitor.

  31. Gerd Habersack sagt:

    @ Andreas Mull

    Noch eine kleine Ergänzung:

    Bezüglich der World Voyager gab es am letzen Tagen auf dem Schiff angeblich ein vom Personal verbreitetes Gerücht, man rechne unterdessen auch bei der World Voyager mit Verzögerungen bei der Ablieferung, es war von ca. vier Wochen die Rede.

    Wie zuverlässig dieser „Schiffsfunk“ war, kann ich nicht beurteilen. Ebenso wenig wie die schon geschilderte Aussage des Nicko-Vertriebsvertreters (der nur bis Teneriffa an Bord war).

    Wollte ich hier nur kurz ergänzen. Hätte ich nicht gemacht, wenn sich nicko cruises bezüglich der Vorgeschichte des World Explorer den Ruf eines transparenten Veranstalters erworben hätte, dann gebe ich wenig auf Gerüchte.

    Als zukünftiger Reisender würde ich hier klare Aussagen von nicko cruises einfordern.

    Natürlich war das Schiff bezüglich der Vorgeschichte eine Gerüchteküche. Was aber niemand mehr betreffen kann, möchte ich auch nicht erwähnen.

  32. Gerd Habersack sagt:

    Es sollte in diesem Block nicht unerwähnt bleiben, dass nun erstmals eine extrem positive Bewertung über die World Explorer von der Reise ab Rio erschienen ist.

    Auch fällt auf, dass in den letzten Werbezusendungen von nicko cruises nicht mehr von 5 Sternen gesprochen wird.

    Die ursprüngliche Diskrepanz zwischen den Katalogbeschreibungen und dem Schiffszustand verschwindet wohl allmählich.

    Das Poolproblem ( in der erwähnten Bewertung nicht beschrieben) wird technisch nicht so einfach zu lösen sein, bei einem Expeditionsschiff aber nicht unbedingt von zentraler Bedeutung, sofern die Schiffsleitung das Befüllen oder Entleeren vernünftig organisiert.

    Wenn man nicht mehr über die Baustelle berichten muss, sieht man dann auch stärker die Qualitäten der MS World Explorer.

    Schade eigentlich, dass mit der missglückten Indienststellung nicko cruises viele potentielle Kunden erstmal verprellt hat.

    Mal sehen, wie sich die Beurteilungen weiter entwickeln , wenn das Schiff aus der Bauphase auf See nun herauszukommen scheint.

    Und es bleibt zu hoffen, dass die nicko Zentrale bezüglich der Transparenz gegenüber dem Kunden bezüglich dem für 2020 angekündigten Schwesterschiff World Voyager dazugelernt hat, falls Ablieferungsprobleme (man ist da ja nun nach der Vorgeschichte misstrauisch) erkennbar würden.

    Wenn man mit den richtigen Erwartungen die Reise beginnt, kann man mit diesem Schiffstyp sicher in Zukunft auch schöne Reisen erleben, das Konzept ist nicht schlecht, wenn auch nicht ohne Konkurrenz auf dem Markt.

  33. Gerd Habersack sagt:

    Habe gerade die Meldungen gelesen, dass Nicko cruises mit der World Voyager erst am 1.Juli 2020 in Kiel startet, man wolle nach den Erfahrungen der World Explorer ein größeres Zeitpuffer haben, der Baufortschritt sei aber im Plan.
    Die erste beiden Reisen im Juni 2020 fallen aus.

    Hoffe für Andreas Mull, seine Reise ist nicht betroffen, habe die Daten nicht mehr im Kopf.
    Bleibt für alle Beteiligten zu hoffen, dass hier nicht 2020 ein neuer Blog zum Thema „Wann fährt endlich die Voyager?“
    entsteht.

  34. Andreas Mull sagt:

    Moin Herr Habersack,
    nach einiger Zeit habe ich mal wieder hier auf der Seite vorbeigeschaut, auch weil ich den Namen des Reiserechtlers aus Düsseldorf nachlesen wollte,und dann ist da tatsächlich eine Nachricht für mich.
    Vielen Dank,dass Sie noch an mich denken!! Jetzt wird es knapp, denn unser Reisetermin ist vom 12.07-26.07.20 ab bis Kiel.
    Ich werde jetzt erst einmal mit Dr. Hilmar de Riese Kontakt aufnehmen und klären wie wir uns am besten positionieren.
    Beste Grüße Andreas Mull

  35. Gerd Habersack sagt:

    @Andreas Mull

    Probleme mit nicht fertigen Schiffen bekommen aktuell anscheinend nicht wenige Reedereien, wenn man die aktuelle Berichterstattung z.B. über Aida liest. Der Unterschied liegt darin, wie man damit gegenüber den Kunden und der Öffentlichkeit umgeht. Beim World Explorer hat die Stuttgarter Zentrale ja gegenüber den Reisebüros angeblich noch während der Transatlantiktour behauptet, alle Probleme seien behoben und ihnen nichts bekannt, als Mitreisende diesen Reisebüros schon ihre Regressansprüche wegen tropfenden Decken etc. ankündigten, so wurde mir von diesen Mitreisenden berichtet.

    Und der Pool war eh schon bald der “ runing Gag „.

    Trotz allem ( meine Kabine war nicht betroffen) bleibt bei mir auch diese Reise in schöner Erinnerung.

    Das Schiffskonzept (Pool abgesehen) ist gut und wenn bei der World Voyager auch der Innenausbau mal ordentlich und rechtzeitig durchgeführt würde, gäbe es wenig zu beanstanden.

    Ich habe aus diesem Blog aber in Erinnerung, dass die Stuttgarter Zentrale anscheinend sehr unterschiedlich auf Stornierungswünsche reagiert hat. Wenn man im vorgesehenen Reisezeitraum ein besonderes Ereignis begehen und dann nicht plötzlich ohne Alternativreise dastehen möchte, ist ein anwaltlicher Rat sicher nicht schlecht.

    Wünsche auf jeden Fall so oder so eine schöne Reise im Juli 2020

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